Glossar Nahrungsergänzung

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Alkohol (Äthanol, Ethylalkohol)

Mehrere wissenschaftliche Studien weisen auf einen herzschützenden Effekt von Alkohol hin (Beim Mann weniger als 60 g reinen Alkohols pro Tag, bei der Frau weniger als 20 g reinen Alkohols pro Tag). Im Rotwein wurden weitere vorbeugend wirkende sekundäre Pflanzenstoffe identifiziert. Von einigen Ernährungsberatern wird deshalb sogar ein moderater Alkoholkonsum empfohlen. Für den einzelnen Verbraucher müssen Nutzen und Risiken des Alkoholkonsums sorgfältig abgewogen werden.

Aminosäuren

sind die Grundbausteine der Eiweiße. Man unterscheidet 12 entbehrliche (nicht-essentielle) und 8 unentbehrliche (essentielle) Aminosäuren. Da der Körper letztere nicht selbst herstellen kann, müssen diese unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden.

Antihistaminika

Stoffe, die die Wirkung des Gewebshormons Histamin im Organismus abschwächen oder verhindern. Histamin wird vor allem bei allergischen Hauterkrankungen und Strahlenschäden in großer Menge freigesetzt.

Antioxidantien

Ein Überschuß an freien Radikalen (s. dort) schädigt unseren Organismus durch Oxidation (Reaktion von Elementen oder Verbindungen mit Sauerstoff). Antioxidantien sind Wirkstoffe, die diese Oxidation abwehren, so die Vitamine A, C, E und das Spurenelement Selen. Eine zusätzliche Einnahme von Antioxidantien wird von vielen Fachleuten empfohlen.

Apfelessig

Ein altbewährtes Hausmittel, das reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Enzymen, Pektin und Beta-Carotin ist.

Aromastoffe

Aromen regen die Magen- und Darmtätigkeit an und tragen dazu bei, daß für uns Essen zum Genuß wird. Durch Zusatz von Aromastoffen werden industriell hergestellte Produkte geschmacklich ansprechender. Mancher Verbraucher fühlt sich dadurch getäuscht.

Avocado

Ist eine tropische Frucht Zentralamerikas und wächst an bis zu 20 m hohen, immergrünen, strauchigen Bäumen. Das Avocadoöl ist ein besonders wertvolles, zähflüssiges Öl mit charakteristischem Geruch und deutlicher Grünfärbung. Es enthält neben essentiellen Fettsäuren, Kalium, Calcium, Eisen, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin D, Vitamin E, Pantothensäure und Eiweiß.

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Ballaststoffe

gehören in die Gruppe der Kohlenhydrate. Sie kommen in pflanzlichen Lebensmitteln vor und haben positive Auswirkungen auf die Darmfunktion.

Basilikum

Stark aromatisches Kraut mit frischem, süß-würzigem Duft. Sein ätherisches Öl ist belebend für Geist und Seele und hat für das Nervensystem eine ausgleichende Wirkung.

Beta-Carotin

Auch Provitamin A genannt, kommt natürlicherweise in tiefgrün- und orangefarbenen Gemüsesorten (Tomaten, Karotten, Paprika und Brokkoli) vor. Das Karotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Es verbessert die Gesundheit der Haut und fördert die Feuchtigkeitsaufnahme. Es gehört zu der Gruppe der Carotinoide und ist eine Vorstufe von Vitamin A. Darüber hinaus entfaltet es im Körper wichtige Schutzwirkungen als Antioxidanz.

Biologische Wertigkeit

Die biologische Wertigkeit ist ein Maß für die Beurteilung von Nahrungseiweiß. Je höher die biologische Wertigkeit (in etwa der Gehalt an essentiellen Aminosäuren) eines Nahrungseiweißes ist, desto mehr körpereigenes Eiweiß kann daraus aufgebaut werden.

Biotin

gehört zu der Gruppe der wasserlöslichen Vitamine, von manchen kommerziellen Anbieter auch fälschlich als 'Vitamin H' bezeichnet. Die Versorgung ist bei der in Deutschland üblichen Ernährung bedarfsdeckend.

Brennessel

Ist allseits bekannt, doch wohl eher unbeliebt: Im Garten stört sie uns, dennoch ist sie von großem Wert für den Menschen, nämlich dann, wenn er die Heilkräfte ihrer Inhaltsstoffe zu nutzen weiß. Die Brennessel ist reich an Vitaminen, Eisen, Flavonoiden und Carotinoiden.

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Calcium

Calcium ist wesentlicher Baustein von Knochen und Zähnen. Bei zu geringer Calciumzufuhr kommt es zur Entkalkung des Knochens (Osteoporose, Osteomalazie) mit verstärkter Neigung zu Knochenbrüchen.

Chlorid

kommt im Körper und in Lebensmitteln immer zusammen mit Natrium oder Kalium vor. Es ist wie diese an der Regulation des Flüssigkeitshaushalts beteiligt und ist Bestandteil der Magensäure.

Chlorierte Kohlenwasserstoffe

Zu den chlorierten Kohlenwasserstoffe zählen Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB). Gefährlich sind diese Verbindungen vor allem deshalb, weil sie sich in der Nahrungskette anreichern und im menschlichen Fettgewebe über Jahre gespeichert werden. Dioxine sind krebserregend.

Cholesterin

gehört in die Gruppe der Fette. Ein hoher Cholesterinspiegel (insbesondere ein hoher LDL- und niedriger HDL-Cholesterinspiegel) gilt als Risikofaktor für Arteriosklerose und damit für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Stoffwechsel des Cholesterins

Im Blut unterteilt man das Gesamtcholesterin in 2 Unterfraktionen, das LDL- und das HDL-Cholesterin. Ein hoher LDL- und ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel gelten als Risikofaktor für Arteriosklerose.

Colibakterien in Lebensmitteln

Escherichia Coli (E. Coli) Bakterien sind Bestandteil der natürlichen Darmflora bei Mensch und Tier. Dort sind sie normalerweise vollkommen unschädlich. Eine bestimmte Gruppe dieser Bakterien kann jedoch schwere Infektionen beim Menschen auslösen.

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Dyspeptisch

schwer verdaulich, schwer verdauend

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Eisen

ist beteiligt am Aufbau des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin). Es bindet den eingeatmeten Sauerstoff in der Lunge. Eine ausreichende Eisenversorgung ist besonders in Phasen starken Wachstums wichtig. In tierischen Produkten (Fleisch, Innereien),Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, frischem Gemüse, Obst und Wildkräutern kommt Eisen vor. Die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Produkten ist erschwert (Bindung an Phytinsäure, Oxalsäure, Zitronensäure).

Eiweiß (= Protein)

ist ein Nährstoff, der aus einzelnen Aminosäuren aufgebaut ist. In den Industrieländern ist eine ausreichende Eiweißzufuhr in der Regel gesichert. Als Enzyme (Biokatalysatoren) regulieren sie alle Stoffwechselprozesse der Zelle, als Hormone dienen sie der Nachrichtenübermittlung im Körper, als Struktureiweiße sind sie am Aufbau von Muskel, Bindegewebe und Knochen beteiligt und als Antikörper sind sie Bestandteil des Immunsystems.

Energiebedarf

Ohne Energie, die in Kalorien oder Joule gemessen wird, ist der Mensch nicht lebensfähig. Die Nährstoffe Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und auch Alkohol stellen dem Körper diese Energie bereit. Der Energiebedarf ist u. a. abhängig von Alter, Geschlecht, Lebensweise, körperlicher Tätigkeit, Erkrankungen.

Enzyme

"Biokatalysatoren" des Lebens, die in jeder Sekunde unsere Stoffwechselvorgänge regeln. Enzyme, die zusätzlich verabreicht werden und/oder in natürlichen Bienenprodukten enthalten sind, unterstützen die Verdauungstätigkeit, beugen wirksam Erkrankungen vor und lindern auch bestehende Beschwerden.

Eukalyptus

Ursprünglich aus Australien stammend gilt der Eukalyptusbaum dort als altes Hausmittel mit vielen Heilwirkungen. Seine Inhaltsstoffe sind stark antiseptisch und antibakteriell. Seine kühlende und reinigende Wirkung sorgt für einem klaren Kopf wird häufig im Salben und Bädern eingesetzt.

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Fett

liefert am meisten Energie von allen energieliefernden Nährstoffen und übernimmt lebenswichtige Aufgaben im Körper. Da zuviel Fett in der Ernährung aber auch häufig an der Entstehung von Übergewicht beteiligt ist, sollte man auf eine adäquate Fettzufuhr in der Ernährung achten.

Fettsäuren

Sind wichtige Bestandteile der Fette und ätherischen Öle. Wirken tonisierend und verhelfen der Haut zu einem ausgeglichenen Zustand. Die Bausteine der Nahrungsfette werden als Fettsäuren bezeichnet. Je nach ihrem chemischen Aufbau haben sie unterschiedliche Auswirkungen z. B. auf den Cholesterinspiegel im Blut.

Fettsäuren, Gesättigte

Gesättigte Fettsäuren sind v. a. in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten. Der Anteil der gesättigten Fette in der Ernährung sollte gesenkt werden, da diese Fettsäuren zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut führen. Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist wiederum ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fettsäuren Ungesättigte

Die ungesättigten Fettsäuren werden eingeteilt in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Da sie einen günstigen Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel haben, sollten ungesättigte den gesättigten Fettsäuren vorgezogen werden. Besonders reichhaltig an ungesättigten Fettsäuren sind Pflanzenöle und Fettfische.

Fluorid

gehört zu den Spurenelementen und ist wichtig für Zahnbildung und Kariesschutz. Es ist in Lebensmitteln kaum vorhanden. Eine ausreichende Zufuhr ist nur gesichert bei Verwendung von fluoridiertem Speisesalz oder bei hoher Fluoridkonzentration des Trinkwassers.

Fructose

(Fruchtzucker) gehört als Einfachzucker (Monosacccharid) in die Gruppe der Kohlenhydrate. Bestandteil von Rohr-, Rübenzucker und Inulin.

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Gelee Royale

Ist eine Substanz, die von jungen Bienen speziell für die Ernährung ihrer Königin in speziellen Drüsen produziert wird. Sie fördert Atmung, Teilung und damit Neubildng aller Körperzellen. Der Mensch hat sich dies längst zunutze gemacht. Anhänger des königlichen Futters schätzen seine revitalisierende Kraft, insbesondere bei außergewöhnlichen körperlichen und psychischen Belastungen. Gelee Royale soll uns zudem vor vorzeitigen Abnutzungs- und Alterserscheinungen schützen sowie das Immunsystem gegen die winterliche Grippewelle wappnen.

Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker, die besonders in asiatischen Ländern weit verbreitet sind, standen im Verdacht, bei empfindlichen Personen das sog. 'chinese restaurant syndrome' auszulösen.

Ginseng

ist eine bis zu 50 cm hohe Staudenpflanze, die ursprünglich aus China und Korea kommt und seit Tausenden von Jahren ihren Platz in der asiatischen Medizin hat. Die Ginsengwurzel saugt den Boden so intensiv aus, daß die nächsten fünf Jahre nichts anderes mehr gedeiht. Und diesen aufgesaugten Natur-Schatz gibt Ginseng an Sie weiter. Ginseng dient der Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, beruhigt Ihre Nerven und entspannt auf natürliche Weise.

Glucose

Glucose (Traubenzucker) ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und gehört in die Gruppe der Kohlenhydrate. Bildet zusammen mit Fructose den Rüben- oder Rohrzucker; Stärke, Glycogen, Zellulose und Beta-Glucan bestehen aus langen Ketten von Glucosemolekülen.

Glycogen

Bei Glycogen handelt es sich um die Speicherform der Kohlenhydrate im tierischen und menschlichen Körper. Hauptspeicherorgane sind Leber und Muskel.

Grundumsatz und Leistungsumsatz

Der Gesamtenergiebedarf des Menschen setzt sich aus dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz zusammen.

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Honig

Ist der süße Stoff, den die Bienen erzeugen, indem sie Nektar von Pflanzen aufnehmen, durch körpereigene Stoffe anreichern und in Waben abspeichern und reifen lassen. Seine therapeutischen Eigenschaften sind seit der Antike bekannt.

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Immunkomplex

Zusammenlagerung von Antikörpern und Antigen (z. B. Krankheitserreger). Die Erreger werden dadurch inaktiviert. Die Immunkomplexe werden von Freßzellen aufgenommen und zerstört.

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Jod

Deutschland ist ein Jodmangelgebiet. Während der Eiszeiten wurde dieses Spurenelement aus dem Boden ausgewaschen. Tierische und pflanzliche Lebensmittel enthalten wenig Jod. Zur Vorbeugung von Schilddrüesenerkrankungen (z. B. Kropf) sollte man häufig Fisch verzehren und jodiertes Speisesalz im Haushalt verwenden.

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Kalium

reguliert zusammen mit Natrium und Chlorid den Wasserhaushalt des Körpers und hat eine zentrale Stellung im Stoffwechsel von Muskel- und Nervenzellen.

Kamille

Heilpflanze mit fruchtig-krautigem, apfelähnlichem Duft. Die Blüten enthalten wertvolle entzündungshemmende und reizlindernde Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Chamazulen, Bisabolol, Flavonoide und Schleimstoffe.

Klette

Die Klette (Bardane) ist eine 1 bis 1,5 Meter hohe Pflanze mit stacheligen Blüten. Vor allem die Klettenwurzel wird wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe geschätzt. In erster Linie wird Klettenwurzel zur Behandlung von schuppiger Kopfhaut verwendet. Aber auch innerlich findet Klettenwurzel Anwendung. Klette wirkt pilztötend und das Wachstum von Bakterien hemmend und findet Anwendung bei Akne, Ekzemen und Flechten. Möglicherweise enthält die Klette auch tumorhemmende Substanzen

Kohlenhydrate

sind wichtige Energielieferanten für den Menschen und liefern etwa 4 Kalorien pro Gramm Kohlenhydrat.

Konservierungsstoffe

hemmen zwar einerseits das Wachstum von schädlichen Bakterien und Pilzen in Lebensmitteln, andererseits können sie bei manchen Personen Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Empfehlungen, wie zum Beispiel die, gepökelte Fleischwaren nicht zu grillen, sollten von allen Verbrauchern beachtet werden.

Kupfer

gehört zu den Spurenelementen. Der Gesamtbestand des menschlichen Körpers beträgt nicht mehr als ca. 100 mg. Kupfer wird in der Leber gespeichert und normalerweise in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen.

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Lebensmittelfarbstoffe

Essen soll alle Sinne ansprechen. Während verlockende, natürliche Farben die Lust am Essen steigern, sind die vielen, mit E-Nummern versehenen Farbstoffe manchem Verbraucher suspekt.

Lebensmittelzusatzstoffe

werden Lebensmitteln aus verschiedenen Gründen absichtlich zugesetzt. Viele Verbraucher sind verunsichert, weil sie Nebenwirkungen und allergische Reaktionen befürchten.

Linolsäure (auch Leinölsäure)

Ungesättigte Fettsäure mit Vitamincharakter sowie großer Bedeutung für einen geregelten Stoffwechsel.

Listerien

sind Bakterien, die überall in der Umwelt vorkommen. Besonders in rohen Produkten wie Rohwurst oder Rohmilch und daraus hergestelltem Käse können sie sich vermehren. Eine Listerien-Infektion ist besonders gefährlich bei immungeschwächten Menschen und bei Schwangeren.

Lymphozyten

Weiße Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet werden und reichlich in der Milz und in Lymphknoten vorkommen. Sie bilden Antikörper und regulieren Immunfunktionen.

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Magnesium

ist ein wichtiger Mineralstoff, der normalerweise in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen wird. Im menschlichen Körper ist er größtenteils in Knochen und Muskulatur zu finden und ist Kofaktor vieler Enzyme.

Makrophagen

Freßzellen, die befähigt sind, belebte und unbelebte Fremdkörper in sich aufzunehmen, zu vernichten oder wegzutransportieren. Durch die Bildung und Abgabe immunregulierender Signalstoffe nehmen sie eine zentrale Rolle in der Immunabwehr ein. Die immunmodulierende Wirkung von Beta-Glucan wird durch Makrophagen vermittelt.

Mangan

gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist in Lebensmitteln weit verbreitet. Im menschlichen Körper ist es Kofaktor verschiedener Enzyme, das Element kommt auch im Knochen vor. Mangelerscheinungen treten im Normalfall nicht auf.

Schädliche Mikroorganismen

Zu den gesundheitsschädlichen Mikroorganismen, die in Lebensmitteln vorkommen können, zählen einige Bakterien und Schimmelpilze. Sie bilden Gifte, die zu schweren Lebensmittelvergiftungen führen können. Durch Beachtung einiger Regeln kann man sich schützen.

Mineralstoffe

sind lebensnotwendige Stoffe, die der Mensch regelmäßig über die Nahrung aufnehmen muß. Sie werden in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Eine weitere Gruppe sind die Ultraspurenelemente, deren Funktionen beim Menschen noch erforscht werden. Ein Mangel an Mineralstoffen führt zu schneller Ermüdbarkeit und Reizbarkeit.

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Nährstoffe

Über die Nahrung werden dem Organismus Nährstoffe zugeführt. Nährstoffe sind Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser.

Natrium

reguliert zusammen mit Kalium und Chlorid den Wasserhaushalt des Körpers und spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung des Blutdrucks. In den westlichen Industrieländern wird oft zuviel Natrium in Form von Kochsalz aufgenommen. Dies kann bei etwa 80% der Bevölkerung zur Entstehung von Bluthochdruck führen.

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Omega-3-Fettsäuren

sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die u. a. einen günstigen Einfluss auf bestimmte Blutfette haben. Pflanzenöle und Fettfische sind besonders reich an diesen Fettsäuren.

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Sekundäre Pflanzenstoffe

Schon die alten Ägypter schrieben Obst und Gemüse gesundheitsfördernde Eigenschaften zu. Die Ergebnisse der modernen Wissenschaft belegen, dass diese nicht nur auf die bekannten Nährstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe zurückzuführen sind. Man kennt heute über 5000 verschiedene Pflanzeninhaltsstoffe, deren Wirkungen erst teilweise aufgeklärt sind.

Phosphor

ist ein Mineralstoff, der sich hauptsächlich im Knochen anreichert. Nukleinsäuren und einige Fette (Phospholipide) und Proteine enthalten reichlich Phosphat. Phosphorsäurehaltige Verbindungen spielen eine große Rolle im Zellstoffwechsel. Da die meisten Lebensmittel Phosphor enthalten, tritt ein Mangel nicht auf.

Pökelsalz

Das Pökeln von Fleisch ist wie das Räuchern ein traditionelles Verfahren. Während die meisten Verbraucher eine rote Fleischfarbe schätzen und mit Frische assoziieren, ist das im Pökelsalz enthaltene Nitrit als Konservierungsstoff umstritten (Methämoglobinbildung, Störung des Sauerstofftransports im Blut, Bildung krebserzeugender Substanzen im Magen).

Prostaglandine

Gewebshormone, die in unterschiedlichen Körpergeweben gebildet werden (Der Name rührt vom erstmaligen Nachweis in der Prostata her). Sie wirken vielfältig in außerordentlich kleinen Konzentrationen, z. B. gefäßerweiternd oder entzündungshemmend.

Purine

Purine sind Bausteine der Erbsubstanz (DNS) und somit in jeder Zelle, gleich ob tierischer oder pflanzlicher Herkunft, vorhanden. Sie werden mit Lebensmitteln, vor allem Fleisch und Innereien aufgenommen und können auch vom Organismus selbst zum Aufbau der Erbsubstanz hergestellt werden.

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Freie Radikale

Reaktionsfreudige, sauerstoffhaltige chemische Verbindungen, die vor allem Zellmembranen schädigen. Sie werden durch Vitamine, Antioxydantien, selenhaltige und andere Enzyme unschädlich gemacht.

Rosmarin

enthält wertvolle ätherische Öle und Flavonoide. Die ätherischen Öle regen Herz und Kreislauf an, insbesondere bei allgemeinen Erschöpfungszuständen. Wirkt adstringierend und strafft die Haut. Gut gegen Akne, Schuppen, schnell fettendes Haar, fette Haut und Krampfadern. Regt das Zentralnervensystem an. Schaft einen klaren Kopf. Gut gegen Lethargie und Gedächtnisstärkend.

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Saccharose

ist ein Zweifachzucker und gehört in die Gruppe der Kohlenhydrate. Da Zucker die Entstehung von Karies fördert, sollte er nur in moderaten Mengen verzehrt werden.

Schadstoffe in Lebensmitteln

waren und sind zu allen Zeiten unvermeidlich. Der Gesetzgeber schreibt Höchstwerte vor. Durch Beachtung einiger Regeln beim Umgang mit Lebensmitteln kann man sich weitgehend schützen.

Salbei

ist ein Strauch, der etwa 60 - 100 cm groß wird. Die Pflanze hat graugrüne längliche Blätter und violette Blüten mit aromatisch-würzigem Geruch. Die Salbeiblätter enthalten etherische Öle, Gerbstoffe, das bakterizide Salvin, Eisen, Zink, Carotinoide und Flavonoide.

Salmonellen

Die Salmonelleninfektion (Salmonellose) ist die wichtigste durch Lebensmittel übertragene Darmerkrankung des Menschen.

Sanddorn

Im Herbst tragen die weiblichen Sanddornpflanzen erhebliche Mengen an erbsengroßen, beerenartigen Früchten mit leuchtend orangeroter Farbe. Sie enthalten reichlich Provitamin A, B- Vitamine und besondes viel Vitamin C. Aufgrund des Vitaminreichtums erfreuen sich die Sanddornbeeren seit altersher einer großen Wertschätzung. Zu Säften, Gelees und Fruchtpürees verarbeitet, dienen sie in der Winterzeit als natürlicher Vitaminspender zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Natürlich vorkommende Schadstoffe

In einigen pflanzlichen Lebensmitteln kommen natürlicherweise Substanzen vor, die unter bestimmten Bedingungen gesundheitsschädlich sein können.

Schimmel und Schimmelpilzgifte

Während bei einigen Lebensmitteln (zum Beispiel Käse) bestimmte Schimmelpilzarten durchaus erwünscht und harmlos sind, kann ein unerwünschter Schimmelbefall von Lebensmitteln gesundheitsbedrohlich werden.

Schwermetalle

können über Luft, Wasser oder Boden in die Nahrungskette gelangen und sich dort anreichern. Für den Menschen am gefährlichsten sind Blei, Cadmium und Quecksilber.

Selen

Selen ist ein Spurenelement, das als Bestandteil radikalbeseitigender Enzyme eine vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Krankheiten hat. Die Selenaufnahme liegt in Deutschland aufgrund der Selenarmut der Böden und damit der Nahrungsmittel auf einem, im internationalen Vergleich, niedrigen Niveau.

Stärke

Bei Stärke handelt es sich um einen Mehrfachzucker aus der Gruppe der Kohlenhydrate. Sie ist das Reservekohlenhydrat der Pflanzen und wird in der Ernährung über pflanzliche Lebensmittel aufgenommen.

Süße Mandel

Der Mandelbaum ist in Nordafrika ansässig, wird ca. 4 - 7 m hoch und trägt aprikosenähnliche Steinfrüchte. Allerdings ist der äußere Teil dieser Früchte nicht fleischig und schmackhaft wie bei der Aprikose, sondern dünn und ledrig. Der Samen im Inneren des harten Kernes liefert die Mandel, die einen sehr hohen Ölgehalt von 40 - 55% aufweist. Dieses Öl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und ist daher eines der kostbarsten Öle. Neben den pflanzlichen Fetten enthält das Mandelöl ca. 30% Eiweiß, ca. 10% Glucose und Sacharose, es ist reich an wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Kupfer und Zink, sowie Vitaminen, insbesondere der B-Reihe. Neben der Verwendung in der Nahrungsmittelindustrie wird es vor allem in Kosmetika gerne eingesetzt.

Süßstoffe

Süßstoffe schmecken intensiv süß und liefern keine Kalorien. Im Vergleich zu Zucker ist ihre süßende Wirkung 30- bis 3000mal höher. In der Europäischen Union sind sechs Süßstoffe zugelassen.

Süßungsmittel

Das Verlangen nach süßem Geschmack ist dem Menschen in die Wiege gelegt. Das erste Lebensmittel, die Muttermilch, ist deutlich süß und legt den Grundstein für die oft lebenslange Präferenz für Süßes.

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Verdickungsmittel

haben die Eigenschaft, aufzuquellen. Dadurch erhalten Lebensmittel eine sämige Konsistenz. Da sie auch im menschlichen Darm quellen, werden sie teilweise in Schlankheitspräparaten verarbeitet. Sie gelten als gesundheitlich unbedenklich.

Vitamine

sind lebensnotwenige Stoffe, die über die tägliche Nahrung zugeführt werden müssen. Man unterscheidet fett- und wasserlösliche Vitamine.

Vitamin A, Retinol

gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Es kann im Körper auch aus Beta-Karotin gebildet werden. Vitamin A spielt eine Rolle beim Sehvorgang und im Stoffwechsel der Haut. Der in der Leber vorhandene Speicher an Vitamin A reicht für etwa ein halbes Jahr, so daß erst bei langdauernder Fehlernährung oder chronischen Erkrankungen Vitamin A-Mangelerscheinungen auftreten.

Vitamin B1, Thiamin

spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Es kommt in nahezu allen Lebensmitteln vor. Unter europäischen Ernährungsbedingungen sind Mangelerscheinungen sehr selten.

Vitamin B12, Cobalamin

wird von Bakterien produziert und kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Für strenge Vegetarier sind fermentierte Lebensmittel, wie z. B. Sauerkraut, die einzige äußere Vitamin B12-Quelle.

Vitamin B2, Riboflavin

kommt in vielen Lebensmitteln (vor allem Milch und Milchprodukten) vor, ein Mangel tritt selten auf.

Vitamin B6, Pyridoxin

gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und tritt in der Natur in verschiedenen Formen auf. Es wird von Bakterien hergestellt und kommt praktisch in allen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor.

Vitamin C

auch Ascorbinsäure genannt, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, die im Körper nicht gespeichert, sondern mit dem Urin ausgeschieden werden. Der Mensch kann wie die meisten Säugetiere das Vitamin nicht selbst herstellen. Eine kontinuierliche Zufuhr ist daher notwendig.

Vitamin D

gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin D reguliert den Calciumhaushalt und ist wichtig für den Knochenstoffwechsel.

Vitamin E

gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Es ist eines der wichtigsten Antioxidanzien und schützt den Körper gemeinsam mit Vitamin C vor schädigenden Einflüssen der freien Radikale.

Vitamin K

gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Es ist wichtig für die Blutgerinnung.

Vitamin Folsäure

Die Aufnahme von Folsäure mit der Nahrung ist häufig unzureichend. Folsäure ist enthalten in Obst und Gemüse sowie in Vollkornprodukten. Besonders Frauen mit Kinderwunsch sollten auf eine ausreichende Versorgung achten (Bei Folsäuremangel gehäuftes Auftreten von Entwicklungsstörungen des Nervensystems).

Vitamin Niacin

gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine, und wird unter europäischen Ernährungsbedingen ausreichend mit der Nahrung aufgenommen.

Vitamin Pantothensäure

gehört zu der Gruppe der wasserlöslichen Vitamine. Das Vitamin hat universelle und zentrale Bedeutung für den gesamten Stoffwechsel. Da es in nahezu allen Lebensmitteln vorkommt, ist ein Mangel unbekannt.

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Wasser

Der menschliche Körper besteht zu etwa 60% aus Wasser. Bei Säuglingen beträgt dieser Anteil sogar 70%. Daraus wird ersichtlich, wie lebensnotwendig die Regulation des Wasserhaushalt für den Menschen ist.

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Zink

Im menschlichen Körper findet man Zink hauptsächlich in Knochen, Haut und Haaren. Es ist Kofaktor für einige Enzyme und regulatorische Proteine. Eine spezielle Speicherung findet nicht statt. Deshalb ist der Mensch auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen.

Zuckeraustauschstoffe

Zuckeraustauschstoffe werden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Im Gegensatz zu den Süßstoffen liefern sie Kalorien und sind nicht zur Gewichtsreduktion geeignet. In größeren Mengen können sie Blähungen und Durchfall hervorrufen.

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